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?Was ist Psychotherapie? |
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Die Frage, inwieweit psychische Symptome als einschränkend und störend empfunden werden, ist also neben den objektivierbaren Kriterien auch sehr subjektiv und spiegelt den Anspruch, den ein Mensch an sein intellektuelles Bewusstsein, seine zwischenmenschlichen Beziehungen und seine Leistungsfähigkeit, damit den Lebensstandard und die Lebensqualität insgesamt, hat. Das bedeutet, dass es auch in den wissenschaftlichen Psychotherapieverfahren fließende Übergänge gibt zwischen einer rein symptomatischen Behandlung von psychischen Störungen, Weiterbildung in Psychologie, philosophischer Selbsterkenntnis, Coping von interpersonellen Fragestellungen etc.. Eine Psychotherapie schließt immer die Chance eines Lernprozesses und einer persönlichen Weiterentwicklung ein. Eine wissenschaftliche Psychotherapie wird daher auch gerade von den Menschen in Anspruch genommen, die an sich und ihr Leben hohe Ansprüche stellen und im Berufsleben leistungsorientiert und erfolgreich sind.
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Richtlinien-PsychotherapieRichtlinien-Psychotherapie, d.h. die psychotherapeutische Behandlung von psychischen Symptomen, kann von approbierten Ärzten und Diplom-Psychologen ausgeübt werden, die zusätzlich zu ihrem Grundberuf eine psychotherapeutische Ausbildung an einer dafür anerkannten Einrichtung absolviert haben. (Für die Ausbildung in Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie können auch andere Berufsgruppen zugelassen werden). |
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| Andere Behandlungsmethoden, die im psychologisch-psychotherapeutischen Bereich angeboten werden, haben gemäß der Psychotherapie-Richtlinien keine wissenschaftlich belegte Wirksamkeit. Die Kosten werden daher nicht von den Krankenkassen und Krankenversicherungen übernommen. Sie können jedoch interessante Möglichkeiten zur Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung sein. Daher werden von mir gelegentlich auch Ansätze der Kunsttherapie und systemischen Familientherapie genutzt.
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Therapieverfahren in der Richtlinien-PsychotherapieDie Basis aller dieser psychotherapeutischen Behandlungsverfahren ist das therapeutische Gespräch. Alle Behandlungen werden in sogenannten Sitzungen von 50, ausnahmsweise auch 25 Minuten Dauer, durchgeführt. Außer bei der Psychoanalyse, die im Allgemeinen im Liegen auf der Couch stattfindet, sitzt man sich während des Gesprächs gegenüber. |
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Die für die Richtlinien-Psychotherapie im Folgenden genannten Behandlungszeiträume beruhen auf der seit über 100 Jahren gesammelten Erfahrung mit psychotherapeutischen Behandlungen. Sie entsprechen daher weitgehend der Kostenübernahme seitens der Krankenversicherungen. Bei umgrenzten Fragestellungen ist jedoch durchaus auch mit einem geringeren zeitlichen Aufwand ein Ergebnis zu erzielen.
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Psychodynamische VerfahrenDieses Behandlungskonzept beruht darauf, dass ein Verständnis der psychologischen und biografischen Zusammenhänge wesentlich dazu beiträgt, die psychischen Probleme zu bewältigen, um in der Gegenwart und Zukunft mit ihnen besser umgehen zu können. |
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Diese beiden psychodynamischen Verfahren sind: 1. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie 2. Analytische Psychotherapie (=Psychoanalyse)
VerhaltenstherapieDiese konzentriert sich auf die Verminderung von störenden Symptomen und Lösung von Problemen durch die Veränderung von Denkmustern und Verhaltensweisen. Den Ursachen und lebensgeschichtlichen Hintergründen wird weniger Aufmerksamkeit gewidmet. Durch Übungen, Hausaufgaben und vorgegebene Strukturen können Symptome relativ rasch aufgelöst werden. Da die psychischen Zusammenhänge und die Lebensgeschichte weniger berücksichtigt werden, kann es zu einer „Symptomverschiebung“ kommen, d.h., nach einer gewissen Zeit können andere Beschwerden und Probleme auftreten. Häufigkeit: durchschnittlich einmal wöchentlich
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